Unterkategorie

Suchbegriff: Bankvorschriften

Brasilianische Banken müssen mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, wenn sie ohne gerichtliche Anordnung oder konkrete Hinweise auf Betrug Kundenkonten sperren und damit gegen das Rundschreiben 3.978 der Zentralbank verstoßen. Gerichte verurteilen Banken dazu, Kunden für diese unzulässigen Sperrungen zu entschädigen, und machen damit auf Regulierungsmängel in der Bankpraxis aufmerksam und stärken die Verbraucherrechte bei Finanztransaktionen.
Der Newsletter von Demarest vom November 2025 bietet einen umfassenden Überblick über die jüngsten regulatorischen Entwicklungen im brasilianischen Finanzsektor, wobei der Schwerpunkt auf neuen Vorschriften der Zentralbank und des Nationalen Währungsrats liegt, die Bankdienstleistungen, Fintech-Geschäfte, digitale Vermögenswerte, Zahlungssysteme und Anbieter von Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte betreffen. Zu den wichtigsten Entwicklungen zählen die Einstufung von Stablecoins als Devisentransaktionen, die der IOF-Steuer unterliegen, die umfassende Regulierung von Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte, neue Kapitalanforderungen für Finanzinstitute, die Modernisierung von Handelsakzeptanzwechseln durch Digitalisierung sowie Entscheidungen zum Verbraucherschutz und zur Haftung von Banken. Der Newsletter beleuchtet die laufende Modernisierung des brasilianischen Finanzsystems und betont dabei die operative Sicherheit und die Einhaltung regulatorischer Vorschriften.
Der EZB-Rat gab mehrere regulatorische und politische Entscheidungen bekannt, darunter die Vereinfachung der EU-Bankenvorschriften, Aktualisierungen der DLT-basierten Abwicklungsrahmen, die Vorbereitungen Bulgariens auf die Einführung des Euro, ESG-Offenlegungsrichtlinien, die Meldung von Zahlungsbetrug, Stresstest-Initiativen und internationale Kooperationsprogramme mit den Zentralbanken des westlichen Balkans und Afrikas.
Der Federal Reserve Board hat die Öffentlichkeit um Stellungnahmen zu einem vorgeschlagenen „Zahlungskontensystem” gebeten, das berechtigten Finanzinstituten den Zugang zu Zahlungsdienstleistungen der Federal Reserve ausschließlich zu Clearing- und Abwicklungszwecken ermöglichen würde. Der neue Kontotyp soll Innovationen in der Zahlungsbranche fördern und gleichzeitig die Systemsicherheit gewährleisten. Er unterliegt Einschränkungen wie dem Verzicht auf Zinszahlungen, dem Ausschluss von Fed-Krediten und Kontostandbegrenzungen. Die Frist für Stellungnahmen beträgt 45 Tage ab Veröffentlichung im Federal Register.
Zürcher Beamte drängen die Schweizer Regierung, die vorgeschlagenen strengeren Kapitalanforderungen für die UBS zu überdenken, da diese Vorschriften nach der Übernahme der Credit Suisse durch die UBS die Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Finanzsektors beeinträchtigen könnten. Die Anforderungen würden die UBS dazu verpflichten, ihre ausländischen Niederlassungen vollständig zu kapitalisieren, was potenziell Kosten in Höhe von 24 Milliarden US-Dollar verursachen und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Banken in New York und London beeinträchtigen würde. Die Debatte spiegelt die allgemeine Spannung zwischen Finanzstabilität und globaler Wettbewerbsfähigkeit in der Bankenregulierung wider.
Die UBS führt sowohl Entlassungen im Zusammenhang mit der Integration der Credit Suisse durch als auch Neueinstellungen für Wachstum, insbesondere in Nordamerika. Der Artikel beschreibt, wie Banken häufig gleichzeitig sowohl Neueinstellungen als auch Entlassungen vornehmen. Darüber hinaus behandelt er mögliche Änderungen der Wettbewerbsverbotsklauseln im Vereinigten Königreich, die Hedgefonds-Managern zugutekommen könnten, und argumentiert, dass die beste Strategie zur Mitarbeiterbindung eine faire Behandlung und nicht gesetzliche Beschränkungen sind.
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben ein neues Zentralbankgesetz verabschiedet, das ein System zur frühzeitigen Intervention und Abwicklung von Finanzinstituten einführt und die Regulierungsbefugnisse erweitert, um bei in Schwierigkeiten geratenen Unternehmen vor einer vollständigen Insolvenz einzugreifen. Das Gesetz konsolidiert frühere Vorschriften und führt Instrumente ein, die internationalen Standards entsprechen, darunter Fusionsmandate, Managementwechsel und nicht einvernehmliche Verkäufe von Vermögenswerten, mit dem Ziel, die Finanzstabilität zu verbessern und das Risiko öffentlicher Gelder für Rettungsmaßnahmen zu minimieren.
Der Federal Reserve Board hat das erste Mitarbeiterhandbuch für die Beaufsichtigung der größten und komplexesten Banken veröffentlicht und damit einen wichtigen Schritt in Richtung mehr Transparenz bei der Bankenaufsicht getan. Die stellvertretende Vorsitzende Michelle Bowman betonte, dass dieser Schritt Teil der Bemühungen zur Verbesserung der öffentlichen Rechenschaftspflicht sei. Das Handbuch wird aktualisiert, um den jüngsten Änderungen Rechnung zu tragen, darunter die Umbenennung des Programms von LISCC in GSIB. Weitere Handbücher, die verschiedene Aspekte der Beaufsichtigung großer Banken behandeln, sollen Anfang nächsten Jahres veröffentlicht werden.
Der Artikel untersucht das Investitionspotenzial der UBS-Gruppe nach der Übernahme der Credit Suisse und hebt dabei die starken Kursgewinne und Bewertungssteigerungen hervor, wobei Faktoren wie regulatorische Änderungen und Zinseffekte berücksichtigt werden.
Der Federal Reserve Board hat seine Grundsatzerklärung für 2023 zurückgezogen und eine neue Grundsatzerklärung veröffentlicht, die sowohl versicherten als auch nicht versicherten staatlichen Mitgliedsbanken den Weg für innovative Aktivitäten ebnet. Diese Maßnahme zielt darauf ab, verantwortungsvolle Innovationen im Bankwesen zu fördern und gleichzeitig Sicherheit und Solidität zu gewährleisten. Die stellvertretende Vorsitzende Michelle Bowman hob dabei die Vorteile neuer Technologien für Banken und Kunden hervor.

Layout

Color mode

Predefined Themes

Layout settings

Choose the font family that fits your app.

Choose the gray shade for your app.

Choose the border radius factor for your app.